Zur Person

2010–2011
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und Medien (Prof. Dr. Oliver Jahraus) am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München
2011–2014
Promotionsstipendium der Graduiertenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung und Promotion zum Dr. phil. an der Ludwig-Maximilians-Universität München
2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Literaturarchiv Marbach, Verbundforschungsprojekt »Vernetzte Korrespondenzen der Exilzeit«
2016–2024
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Mitarbeiter von Prof. Dr. Stephan Kammer)
2022
ausgezeichnet mit dem LMU-Lehrinnovationspreis
2024–2025
Geschäftsführer des Zentrums für Gegenwartsliteratur München
2025
Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (mit Schwerpunkt Gegenwartsliteratur) an der LMU München (Vertretung)
2025–2026
Feodor-Lynen-Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Universität Basel

Forschung

  • Literaturgeschichte vom 19. bis zum 21. Jahrhundert mit besonderer Berücksichtigung der Literatur des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart
  • Medienkulturwissenschaft
  • Okkultismusforschung
  • Literaturbetrieb-Szenen
  • Literaturvermittlung, Kulturvernetzung

Publikationen (Auswahl)

Monographien:

  • Ein abgebrochenes Journal. Interpretationen zu Robert Walsers Tagebuchfragment, München u.a.: Peter Lang Verlag 2011. (= Münchner Studien zur literarischen Kultur in Deutschland, hrsg. von Oliver Jahraus, Bd. 44)
  • »Verstehen Sie den Zusammenhang?« Robert Walser im Kontext, Würzburg: Königshausen & Neumann 2015. (= Film – Medium – Diskurs, hrsg. von Oliver Jahraus und Stefan Neuhaus, Bd. 67)
  • Das Archiv der Geister. Was sollen Okkultisten lesen?, Berlin: Sukultur 2021. (= Aufklärung und Kritik 528)

Herausgeberschaften:

  • Die literarische Provinz. Das Allgäu und die Literatur, Berlin u.a.: Peter Lang Verlag 2021. (= Münchner Studien zur literarischen Kultur in Deutschland, hrsg. von Oliver Jahraus, Bd. 53)
  • Thomas Honickel: Curriculum Vitae. Die W.G. Sebald-Interviews [zus. mit Uwe Schütte], Würzburg: Königshausen & Neumann 2021. (= Schriftenreihe der Deutschen Sebald Gesellschaft, hrsg. von Ricardo Felberbaum und Kay Wolfinger, Bd. 1)

  • Poeta dixit. Zur Interviewstrategie von Christian Kracht, in: Matthias N. Lorenz/Christine Riniker (Hgg.): Christian Kracht revisited. Irritation und Rezeption, Berlin: Frank & Timme 2018, S. 729–746.
  • Der Lesebesessene. Zu den Lektüren von Clemens J. Setz, in: Iris Hermann/Nico Prelog (Hgg.): »Es gibt Dinge, die es nicht gibt«. Vom Erzählen des Unwirklichen im Werk von Clemens J. Setz, Würzburg: Königshausen & Neumann 2020, S. 51–63.
  • Maske, Opfer, Trash. Reflexionen zum filmischen Zusammenhang von Christoph Schlingensief und Helge Schneider, in: Peter Scheinpflug/Thomas Wortmann (Hgg.): Arbeit am Bild. Christoph Schlingensief und die Tradition, München: Wilhelm Fink 2021, S. 67–83.
  • Gerhard Henschel in der Schreibschule von Walter Kempowski. Auszug aus den Notizen, in: literatur für leser:innen (3/19, 2022) [hrsg. von Ingo Cornils: „Musse pfeiffe inne Wind.“ Gerhard Henschel zum 60. Geburtstag], S. 249–262.
  • KleistHölderlinFiktionen – Filme, Romane, Gestalten, in: Anton Philipp Knittel (Hg.): „Seit ein Gespräch wir sind“. Kleist und Hölderlin im Dialog, Bielefeld: Aisthesis Verlag 2023, S. 183–196.