Institut
Das IPS ist eines der international renommiertesten Phonetik-Institute.
Die Geschichte des Instituts
1972
Das IPS wird unter dem Namen „Phonetik und Sprachliche Kommunikation“ von Prof. Hans Günther Tillmann gegründet. Tillmann hatte den Lehrstuhl für Phonetik inne und integrierte das seit 1958 an der LMU bestehende Institut Sprechkunde von Prof. Irmgard Weithase.
1977
Nach der Emeritierung von Weithase bleibt diese Professur in sprechwissenschaftlicher Hand, als sie von Prof. Gerd Kegel besetzt wird. Kegel war promovierter Linguist und habilitierter Psychologe, sodass die psycholinguistische Ausrichtung dieser Professur für Sprechwissenschaft nahe lag. Mehr erfahren
1995
Das Bayerische Archiv für Sprachsignale (BAS) wird als öffentliche Einrichtung der LMU gegründet und befindet sich seitdem am IPS. Durch das BAS nimmt das IPS eine Spitzenstellung in der Entwicklung webbasierter Sprachverarbeitungsdienste ein. Mehr erfahren
2006
Prof. Jonathan Harrington übernimmt, nach der Emeritierung von Tillmann, das Institut und führte es an die internationale Spitze der phonetischen Forschung.
2008
Für Studierende findet sich am IPS seit 2008 ein attraktiver BA- und MA-Studiengang, der – historisch gewachsen – Inhalte der Disziplinen Phonetik, Psycholinguistik und Sprachtechnologie verbindet. Mehr erfahren
2015
Innovation und Expansion des Instituts zeigt sich erneut, als sich die „Entwicklungsgruppe Klinische Neuropsychologie“ (EKN) am IPS ansiedelt, die Störungen des Sprechens nach Hirnschädigungen erforscht. Mehr erfahren
2021
Das Institut wächst nochmals, indem es einen der neu eingerichteten, prestigeträchtigen KI-Lehrstühle der LMU einwerben und Prof. James Kirby dafür gewinnen konnte. Durch diese Professur sichert sich das Institut wiederholt eine Vorreiterrolle in der Erforschung gesprochener Sprache. Mehr erfahren