Lehrveranstaltungen
Von Vorlesungen bis Seminaren: Die Lehrveranstaltungen in der Germanistik fördern Diskurs, Lese- und Schreibpraxis und begleiten Sie durch alle Studienphasen.
Von Vorlesungen bis Seminaren: Die Lehrveranstaltungen in der Germanistik fördern Diskurs, Lese- und Schreibpraxis und begleiten Sie durch alle Studienphasen.
Alle Lehrveranstaltungen sind, sowohl was deren Organisation, als auch deren Lehr- und Lernkultur anbelangt, an den Bedingungen des Fachgegenstands orientiert und damit an: Diskursivität, sukzessivem und beständigem Sammeln von Lese- und Schreib-, Denk- und Argumentationserfahrung und, aufgrund des potentiell unbegrenzten Stoffes, an exemplarischem Lernen. D.h., alle Lehrveranstaltungen präsentieren jeweils einen thematischen Ausschnitt, der am heimischen Schreibtisch und in der Bibliothek neugierdegeleitet erweitert und weitergedacht wird.
Die Lehrveranstaltungen in der Germanistik sind jeweils fachteilspezifisch organisiert: Linguistik, Neuere deutsche Literatur (NdL), Mediävistik und Didaktik bieten ihre eigenen Vorlesungen und Seminare an. Dabei gilt, dass die Veranstaltungen nicht studiengangsspezifisch sind, sondern für alle germanistischen Studiengänge – Lehramt ebenso wie Bachelor – geöffnet sind (Ausnahme: Didaktik).
Welche Veranstaltungsart Sie besuchen, hängt von Ihrer Studienphase ab: In der Eingangsphase stehen Einführungsseminare, in der mittleren Phase Proseminare und in der Vertiefungsphase Haupt- und Fortgeschrittenenseminare auf dem Programm. Vorlesungen begleiten Sie durch alle Studienphasen. Während Einführungsseminare einen breiten Überblick über die jeweilige Teildisziplin geben, sind Vorlesungen und Seminare thematisch zugeschnitten und werden in der Regel nur einmal angeboten – exemplarisches Lernen gehört also zum Konzept.
Alle Lehrveranstaltungsarten finden jedes Semester statt, in jedem Teilfach und mehrfach. Sie haben also stets eine Auswahl und treffen Ihre Entscheidung eigenverantwortlich. Vorlesungen, Proseminare sowie Haupt- und Fortgeschrittenenseminare dauern in der Regel zwei Semesterwochenstunden (kurz: 2SWS, also einmal wöchentlich zwei Stunden), Einführungsseminare hingegen vier Semesterwochenstunden (kurz: 4SWS, meist zweimal wöchentlich zwei Stunden). Die Veranstaltungen beginnen entweder „c.t.“ (cum tempore = eine Viertelstunde nach der vollen Stunde) oder „s.t.“ (sine tempore = zur vollen Stunde, wenn so angegeben).
Einen vollständigen Überblick finden Sie im Vorlesungsverzeichnis (VVZ) über LSF/Studium-Lehre-Forschung. Dort sind alle Veranstaltungen jedes Semesters mit den wichtigsten Angaben verzeichnet: Veranstaltungsart, Zeitraum, Titel oder Thema, Raum oder digitale Zugangsdaten, Leitung und ein erläuternder Kommentar.
Die Struktur der Module ergibt sich aus den Studienplänen: In der Regel kombiniert ein Modul ein Seminar und eine Vorlesung, manchmal aber auch zwei Seminare oder nur eine einzelne Veranstaltung. So bildet jedes Modul den formalen Rahmen, in dem Sie Ihr Studium individuell gestalten können.
In den meisten Fällen sind die Modulteile in den Studienplänen nicht identisch mit den Bezeichnungen der Seminare im Vorlesungsverzeichnis. Modulteile in den Studienplänen haben oft sehr abstrakte Bezeichnungen (z.B. gibt es in der NdL ein "Aufbaumodul I" mit einem Modulteil "Proseminar Text- und Medienanalyse"; hinter dieser abstrakten Modulteilbezeichnung werden dann jedes Semester ganz konkrete Proseminare angeboten, bspw. "Kafkas Erzählungen" oder "Lyrik des Barock". Das konkrete Angebot der Lehrveranstaltungen finden Sie jedes Semester in LSF , dem Online-Vorlesungsverzeichnis der LMU München.