Sprachliche Vielfalt an Schulen gestalten: Lehramtstudierende unterstützen Schüler:innen
Projektbeschreibung
Das Förder- und Beratungsprogramm „Schule für Alle“ zielt darauf ab, sprachliche Diversität an Schulen aktiv zu gestalten und bildungssprachliche Lernprozesse bei mehrsprachigen Schüler:innen zu fördern. An 28 Münchner Partnerschulen werden Schüler:innen im Rahmen additiver und integrativer sprachbildender Maßnahmen unterstützt. Darüber hinaus berät das Programm Schulen bei Fragen im Umgang mit sprachlicher Heterogenität. Ein zentrales Element des Programms ist die Einbindung von Lehramtsstudierenden: Sie begleiten mehrsprachige Schüler:innen über ein Schuljahr hinweg in Sprachbegleitkursen, Co-Teachings im Regelunterricht sowie in individuellen (auch digitalen) Lernbegleitungen. Auf diese Weise verbinden sich sprachliche Bildungsmaßnahmen in der Schule und Professionalisierung angehender Lehrpersonen. Die Studierenden sammeln frühzeitig Praxiserfahrungen, erwerben und reflektieren Professionswissen in einem begleitenden Theorie-Praxis-Seminar und entwickeln ihr professionelles Handeln im Umgang mit sprachlicher Vielfalt weiter.
Petra Schlösser – Landeshauptstadt München, Fachstelle für migrationsgesellschaftliche Diversität
Finanzierung
„Schule für Alle“ wird als verstetigtes Förder- und Beratungsprogramm von der Landeshauptstadt München, Sozialreferat, finanziert und in Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität, Lehrstuhl für Didaktik der Deutschen Sprache und Literatur sowie des Deutschen als Zweitsprache, umgesetzt. Es ist aus dem Projekt „Mercator – Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund“ entstanden und wurde von 2012 bis Mitte 2020 aus Mitteln des Europäischen Asyl-, Migrations-und Integrationsfonds kofinanziert.
Interessierte Lehramtsstudierende sind eingeladen, Teil von „Schule für Alle“ zu werden
Der Einsatz kann als Praktikum anerkannt werden. Weitere Informationen finden Sie hier (PDF, 493 KB).