Prof. Dr. Christian Begemann

Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (bis 2020)

Institut für Deutsche Philologie

Professor im Ruhestand

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Postanschrift:

Schellingstraße 3

80799 München

Zur Person

1975–1981
Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie
Abschluss: Magister artium (mit Auszeichnung) an der LMU München
1986
Promotion (summa cum laude) an der LMU München. Promotionsstipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes
1986–1987
Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Deutsche Philologie der LMU
1987–1994
Akademischer Rat auf Zeit am Institut für Deutsche Philologie der Universität Würzburg
1994
Habilitation an der Universität Würzburg
1994–1999
Oberassistent am Institut für Deutsche Philologie der Universität Würzburg. Vertretungsprofessuren an den Universitäten Kiel, München, Karlsruhe und Bayreuth. Gastprofessuren an den Universitäten Wien und Innsbruck
2000–2008
C4-Professor an der Universität Bayreuth (Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft)
2008–2020
W3-Professor an der LMU (Lehrstuhl für Neuere deutsche Literaturwissenschaft)

Forschung

  • Deutsche Literatur des 18. und 19. Jahrhunderts; Realismus
  • Literatur und Semiotik
  • Körpergeschichte und Kulturanthropologie; Physiognomik
  • Theorien der ästhetischen Produktivität von der frühen Neuzeit bis ins 20. Jahrhundert
  • Vampirismus in Literatur und Film als kulturgeschichtliches Phänomen
  • Spuk, Unheimliches und Gespenstisches in der Literatur des Realismus

Publikationen (Auswahl)

  • Kleine Poetik der Schublade, Konstanz 2023.
  • Adalbert-Stifter-Handbuch. Leben – Werk – Wirkung, hg. zusammen mit Davide Giuriato, Stuttgart / Weimar 2017.
  • Kunst – Zeugung – Geburt. Theorien und Metaphern ästhetischer Produktion in der Neuzeit, hg. zusammen mit David E. Wellbery, Freiburg 2002.
  • Die Welt der Zeichen. Stifter-Lektüren, Stuttgart / Weimar 1995.
  • Furcht und Angst im Prozeß der Aufklärung. Zu Literatur und Bewußtseinsgeschichte des 18. Jahrhunderts, Frankfurt / Main 1987.

  • Spuren, Fährten und Indizien: Karl Mays Zeichenkosmos im kulturgeschichtlichen Kontext, in: Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2023, S. 227-270.
  • Stimmen über der Tiefe, gärender Schlamm, Wasserleichen: Theodor Storms Strände, in: Carina Breidenbach, Tamara Fröhler, Dominik Pensel, Katharina Simon, Florian Telsnig, Martin Wittmann (Hg.), Narrating and Constructing the Beach: An Interdisciplinary Approach, Berlin / Boston 2020, S. 368-397. – Auch in: Storm-Blätter aus Heiligenstadt 2020, S. 29-56.
  • Realismus und Phantastik, in: Veronika Thanner, Joseph Vogl, Dorothea Walzer (Hg.), Die Wirklichkeit des Realismus, München 2018, S. 97-113.
  • ‚Ein Spukhaus ist nie was Gewöhnliches ...‘ Das Gespenst und das soziale Imaginäre in Fontanes Effi Briest, in: Peter Uwe Hohendahl, Ulrike Vedder (Hg.), Herausforderungen des Realismus. Theodor Fontanes Gesellschaftsromane, Freiburg 2018, S. 203-241.
  • Wolken. Sprache. Goethe, Howard, die Wissenschaft und die Poesie, in: Gerhard Neumann, David E. Wellbery (Hg.), Die Gabe des Gedichts. Goethes Lyrik im Wechsel der Töne, Freiburg 2008, S. 225-242.