Prof. Benjamin Loy mit Heinz Maier-Leibnitz-Preis ausgezeichnet
27.03.2026
27.03.2026
© David Klein
Die Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften gratuliert Prof. Dr. Benjamin Loy herzlich zur Auszeichnung mit dem Heinz Maier-Leibnitz-Preis 2026. Der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehene Preis zählt zu den wichtigsten Förderauszeichnungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase und würdigt herausragende Leistungen in Forschung und Lehre.
Benjamin Loy forscht und lehrt an der LMU seit dem Sommersemester 2024 im Bereich der hispano-, franko- und lusophonen Literaturen und Kulturen und mit einem Schwerpunkt in Moderne und Gegenwart. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte umfassen u.a. die Auseinandersetzung mit ästhetischen Imaginationen von Gesellschaft, mit konservativen und reaktionären Strömungen in Literatur und Ideengeschichte der Romania sowie mit ästhetischen und politischen Modellierungen von Zeit in den Literaturen des Globalen Südens. Darüber hinaus hat sich ein gewichtiger Teil seiner Forschungsarbeiten mit Fragen der literarischen Übersetzung in Theorie und Praxis sowie mit dem globalen Buchmarkt und der Zirkulation von Texten im Rahmen der neun Weltliteraturdebatte beschäftigt.
Benjamin Loy ist stellvertretender Sprecher des Zentrums für Gegenwartsliteratur München, Mitglied im Leitungsboard des Lateinamerika-Netzwerks der LMU sowie im Fakultätsrat der Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften der LMU München. Er gehört der Klasse der Literatur der Graduiertenschule für Sprache und Literatur an und ist weiterhin Key Researcher im Exzellenzcluster „Cross-cultural philology: moving beyond the Eurocentric perspective in philology“.