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Laufende Projekte
| Projekt | Kurzbeschreibung | Beteiligte |
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| Aboriginal English auf Croker Island: Morphosyntaktische Variation zwischen Input und Innovation in einer neuen Varietät des Englischen (DFG Mercator Projekt, 556482783) | Ausführliche Beschreibung auf der englischsprachigen Projektseite |
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Abgeschlossene Forschungsprojekte
| Projekt | Kurzbeschreibung | Beteiligte |
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| Standardisierungsprozesse in postkolonialen Sprachgemeinschaften: Das Beispiel der Bahamas (DFG) | Zwar haben karibische Kreolsprachen seit den 1960er-Jahren verstärkt Aufmerksamkeit erfahren; die Kenntnisse über das in der Karibik gesprochene und geschriebene Standardenglisch sind dagegen nach wie vor gering. Diese Varietäten nehmen jedoch eine interessante Zwischenstellung zwischen den traditionell anerkannten, institutionalisierten Standards der großen anglophonen Länder und den ebenfalls postkolonialen New Englishes ein. Meine bisherigen Arbeiten zeigen, dass sich das bahamesische Englisch gerade in einer Phase der Umstrukturierung befindet, die sowohl mit lexikalischen, phonetisch-phonologischen und morphosyntaktischen als auch mit soziolinguistischen Veränderungen einhergeht (Sprecheridentifikation, politischer Status und Funktion der Sprache, Normorientierung). Diese Umstrukturierung geschieht in einem Spannungsfeld zwischen ererbter britisch-kolonialer Norm, dem globalen Einfluss des amerikanischen Englisch sowie dem Einfluss des lokalen Kreols. Mein Projekt hat das Ziel, die Entwicklung und den gegenwärtigen Status des neuen nationalen Standards auf den Bahamas zu beschreiben und zu erklären. Hierzu sollen ein in großen Teilen schon vorhandenes, repräsentatives Korpus von synchronen und diachronen Sprachdaten ausgewertet sowie Attitüdendaten gesammelt und analysiert werden. (2016-2019) | Prof. Dr. Stephanie Hackert |
| Runische Schriftlichkeit in den germanischen Sprachen (RuneS) (Akademienprogramm) | Das Projekt "Runische Schriftlichkeit in den germanischen Sprachen" (RuneS) widmete sich bis 2025 der Erforschung des ältesten eigenständig entwickelten Schriftsystems innerhalb der germanischen Sprachen, der Runenschrift. Als Kommunikationsmedium war diese Schrift in unterschiedlichen Ausformungen in großen Teilen des heutigen Europa über einen Zeitraum von mehr als 1.400 Jahren verbreitet, sie ging der lateinischen Schriftlichkeit in diesen Sprachen voraus und existierte lange Zeit neben dieser. Ziel des Projektes war es, die runische Schriftlichkeit in den germanischen Sprachen systematisch, überregional und zeitlich übergreifend zu untersuchen. Durch den vergleichenden Ansatz wurden dabei die Grenzen der traditionell getrennt betrachteten "Schriftsysteme" des älteren fuþark, jüngeren fuþark und des Anglo-Frisian fuþorc überschritten. Im Mittelpunkt der Forschungen stand der mediale Aspekt der Schriftlichkeit mit seinem Fokus auf der Materialität von Zeichen und Text, die "Runische Graphematik" (2010-2025). Mehr Informationen finden Sie hier | Prof. Dr. Ursula Lenker Prof. Dr. Gaby Waxenberger Prof. Dr. Elke Ronneberger-Sibold PD Dr. Kerstin Kazzazi Arbeiststelle Eichstätt-München |