Das Institut für Italienische Philologie
Das Münchener Institut für Italienische Philologie, das einzige solchen Zuschnitts in Deutschland, bietet ein außergewöhnlich umfassendes Lehrangebot vor dem Hintergrund breit gefächerter Forschung: Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Kultur- und Medienwissenschaft sowie eine fundierte und kulturkundlich abgestützte sprachpraktische Ausbildung ergeben eine Voll-Italianistik im Rahmen eines eigenständigen Instituts. Gleichwohl sind die Beziehungen zum Institut für Romanische Philologie eng; die Studienprogramme werden gemeinsam entwickelt und durchgeführt. Das vielfältige Lehrangebot mit zahlreichen interdisziplinären Bezügen bietet den Studierenden auch auf der Basis eines transparenten und flächendeckenden Betreuungsverhältnisses optimale Studienbedingungen.
Eine kurze Geschichte des Instituts
Das Institut für Italienische Philologie wurde 1972 von Alfred Noyer-Weidner gegründet und aus dem Institut für Romanische Philologie strukturell ausgegliedert. Zuvor war der Bereich der italienischen Philologie direkt in die Romanistik eingegliedert. Noyer-Weidner war selbst Inhaber des Lehrstuhls für italienische Philologie von 1972 bis zu seiner Emeritierung 1986. Auf ihn folgte Andreas Kablitz, der den Lehrstuhl von 1990 bis 1994 innehatte, bevor er einen Ruf an seine Heimatuniversität zu Köln als Professor für Romanische Philologie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft annahm. Von 1996 bis zu seiner Emeritierung 2009 hatte Gerhard Regn den Lehrstuhl inne. Auf ihn folgte 2013 Florian Mehltretter, der aktuelle Lehrstuhlinhaber am Institut für Italienische Philologie.
Weitere Informationen zur Geschichte der Romanistik an der LMU München finden sich auf den Seiten des Instituts für Romanische Philologie.