Freiwilligendienst mit Aktion Sühnezeichen Friedensdienste am Leo Baeck Institute London
09/2005–10/2011
Studium der deutschen Literatur, der Asien- und Afrikawissenschaften sowie der Arabistik in Berlin und Tel Aviv
04/2015–11/2016
Forschungsaufenthalt am Franz Rosenzweig Minerva Research Center, Hebräische Universität Jerusalem, Israel (Minerva Fellowship der Max-Planck-Gesellschaft)
04/2012–12/2016
Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Thema: „Morgenländischer Glanz. Eine deutsche jüdische Literaturgeschichte (1750–1850)“
seit 03/2017
Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Michael Gamper, Peter Szondi-Institut für AVL der Freien Universität Berlin
04/2024–09/2024
Professurvertretung (Prof. Dr. Andrea Albrecht), Germanistisches Seminar, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Einsamkeit: Poetik und Ästhetik des lyrischen Gedichts Habilitationsvorhaben (‚zweites Buch‘), seit 2017
Joel Jacoby (1811–1863). Ein Seitenwechsler der Emanzipations- und Restaurationszeit Biographie eines Literaten, Spions, Konvertiten und Zensors im Vor- und Nachmärz, mit Dr. Johannes Czakai (Berlin/Jerusalem), Förderung: Gerda Henkel Stiftung, seit April 2020. Videodokumentation Joel Jacoby – Spion im Vormärz im Wissenschaftsportal L.I.S.A
Überwältigung und Vergeltung. Zur Gebrauchsgeschichte des Adjektivs ‚alttestamentarisch‘ Historisch-semantische Studie zur Geschichte der Sprachpolitik in Deutschland Buchvorhaben, in Vorbereitung. Marginalie im Merkur (2021)
Leitung der AG Sprache in der Jungen Akademie (Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften und Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina)
Joel Bril Löwe: Die Breslauer Schulschriften im Kontext (1791–1801) Editionsprojekt (Pädagogik, Bibel- und Sprachwissenschaft im Kontext der jüdischen Aufklärung), mit Dr. Uta Lohmann (IGdJ Hamburg), Förderung: DFG, März 2020 bis März 2024 Themenheft Haskala in Breslau der Zeitschrift Aschkenas (2024) Editions- und Sammelband Joel Bril Löwe in Breslau (2025)
Morgenländischer Glanz. Eine deutsche jüdische Literaturgeschichte (1750–1850). Tübingen: Mohr Siebeck 2019 (=Schriftenreihe wissenschaftlicher Abhandlungen des Leo Baeck Instituts, Bd. 79). (620 S.) DOI: 10.1628/978-3-16-156487-1
(hg. mit Uta Lohmann) Joel Bril Löwe in Breslau. Die Schulprogramme und andere Schriften im Kontext (1790–1802). Münster: Waxmann 2025 (=Jüdische Bildungsgeschichte in Deutschland, Bd. 11). (859 S.) Verlagsinformationen
(hg. mit Uta Lohmann) Haskala in Breslau. Themenheft der Zeitschrift Aschkenas. Zeitschrift für Geschichte und Kultur der Juden 34.1 (2024). (154 S.) Online
(hg. mit Eva Axer und Annika Hildebrandt) Schreibarten im Umbruch. Stildiskurse im 18. Jahrhundert. Berlin: Schmidt 2024 (=Beihefte zur Zeitschrift für deutsche Philologie, Bd. 23). (244 S.) Open Access
(hg. mit Luisa Banki) Lektüre und Geschlecht im 18. Jahrhundert. Zur Situativität des Lesens zwischen Einsamkeit und Geselligkeit. Göttingen: Wallstein 2020 (=Das achtzehnte Jahrhundert – Supplementa, Bd. 29). (213 S.) Verlagsinformationen
Negotiating Solitude and Loneliness in French and English Translations of Johann Georg Zimmermann’s German Bestseller Über die Einsamkeit (1784/85). In: Modern Language Notes 140.5 (2025), S. 1165–1193. DOI: 10.1353/mln.2025.a981041 (Open Access)
Einsamkeit zwischen „lonely crowd“ und „solitude volontaire“. Ein begriffliches Spannungsfeld im Spiegel der neueren Forschung. In: Archiv für Begriffsgeschichte 67.1 (2025), S. 89–112. DOI: 10.28937/9783787350643_5
Ilse Aichingers Maulwürfe. Tunnelwege zwischen Prosa und Vers. In: Vers und Prosa. Differenz – Interaktion – Interferenz. DFG-Symposion 2024. Hg. von Judith Kasper und Cornelia Zumbusch. Berlin 2026, S. 413–439. DOI: 10.1007/978-3-662-71842-1_21
Gebet und Gebetserhörung? Zur Situationsabhängigkeit der Anrede in Goethes Nachtliedern. In: Migrationen der Lyrik um 1300 und um 1800. DFG-Symposion 2023. Hg. von Susanne Reichlin. Berlin 2025, S. 273–298. DOI: 10.1007/978-3-662-70269-7_15
Nur „einige stilistische Dinge“? Ilse Aichingers Überarbeitung ihres Romans Die größere Hoffnung (1948/60) im Spiegel ihrer Korrespondenz mit dem Fischer Verlag. In: Zeitschrift für Germanistik 34.1 (2024), S. 166–174. DOI: 10.3726/92165_166 (Open Access)