Jacob Ostermaier, M.A.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Prof. Kellner

Institut für Deutsche Philologie

Büroadresse:

Schellingstraße 3

Raum VG 253

80799 München

Sprechstunde:

nach Vereinbarung

Postanschrift:

Schellingstraße 3 RG

80799 München

Porträt von Jacob Ostermaier

Zur Person

1996
geboren in München
2016–2022
Studium der Germanistik und Philosophie (B.A.) sowie der Germanistischen Literaturwissenschaft (M.A.) an der LMU München
2018–2022
Wiss. Hilfskraft in der Germanistischen Mediävistik
2019–2022
Tutor zu den Mediävistik-Einführungskursen
2020–2022
Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes
10/2022–03/2024
Vertretung von PD Dr. Holger Runow (50%)
SoSe 2024
Vertretung von Dr. Alexander Rudolph (50%)
seit 10/2024
Promotionsstudium an der LMU München (Erstbetreuung: Prof. Dr. Beate Kellner, Zweitbetreuung: Prof. Dr. Holger Runow), gefördert durch ein Stipendium des Evangelischen Studienwerks Villigst (10/24–10/25) sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes (seit 11/25)
seit 10/25
Assoziiertes Mitglied im Internationalen Doktorandenkolleg (IDK) „Philologie: Praktiken vormoderner Kulturen, globale Perspektiven und Zukunftskonzepte“ im Elitenetzwerk Bayern
10/2026–03/2027
Vertretung von Dr. Alexandra Urban (75%)

Forschung

  • Erzählstrukturen im Artusroman
  • Variationen der Tagelieddichtung

„Variationen des Tageliedes im 13–15. Jahrhundert“ (Arbeitstitel)

Die geplante Dissertation nimmt Gattungsvariationen des Tageliedes in den Blick, insbesondere monologische Tagelied-Phantasien, Modifikationen der Handlungszeit, geistlich-weltliche sowie nicht-höfische Umbesetzungen. Anhand ausgewählter Textanalysen soll untersucht werden, inwiefern die Variationen eigene Muster ausbilden und welche poetischen Effekte sie zeitigen. Der Schwerpunkt liegt auf Liedern des Spätmittelters, die bisher weniger im Fokus der Forschung standen.

  • Möchtegern-Pilger, Möchtegern-Liebhaber: Imagination und Komik in Oswalds von Wolkenstein Ach got, wär ich ain bilgerein (Kl 90). In: Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein Gesellschaft 26 (2026/2027) [zur Publikation angenommen, erscheint vsl. 2027].

  • „Der verpasste Abschied als Chance. Vom Verschlafen, Verstecken und Verkleiden in komischen Tagelied-Variationen“. Altgermanistisches Kolloquium der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Frankfurt a. M., 02–04.07.2026.
  • [mit Stephanie Eikerling:] „Lausige Liebesnacht. Spätmittelalterliche Parodien mit Tagelied- und Schönheitspreis-Bezügen“. Philologische Handschriftenpraxis. Workshop und Lehrstuhltreffen (Wien, München, Frankfurt a. M.), Bamberg, 10–12.06.2026.
  • „Zwischen tageliet und clageliet. Die monologische Tagelied-Phantasie im Netzwerk lyrischer Gattungen“. XIII. Karlsruher Mediävistisches Kolloquium (KMK). Netzwerk. Von Menschen, Tieren, Dingen. Kloster Lichtenthal, 26–28.03.2026.
  • „Möchtegern-Pilger, Möchtegern-Liebhaber: Imagination und Komik in Oswalds von Wolkenstein Ach got, wär ich ain bilgerein (Kl 90)“. Tagung der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft. Priesterseminar Brixen, 17–20.09.2025.
  • „Wachender Sänger statt singender Wächter – Monologische Tagelied-Phantasien“. Altgermanistisches Kolloquium der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Schloss Beilstein, 17–19.07.2025.

Lehre

Übersicht: Lehrveranstaltungen von Jacob Ostermaier in LSF