Apl. Prof. Dr. Carmen Ulrich

Privatdozentin

Institut für Deutsche Philologie

Büroadresse:

Schellingstraße 3 RG

80799 München

Sprechstunde:

nach Vereinbarung

Postanschrift:

Luisenstr. 86

Porträtfoto

Zur Person

2003
Promotion an der LMU
2003–2005
Dozentin an der Universität Daugavpils, Lettland
2005–2009
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der LMU, Habilitationsprojekt
2010–2015
Dozentin an der University of Delhi, Indien
2012–heute
Privatdozentin, seit 2020 apl. Prof. an der LMU
2015–2020
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Bergischen Universität Wuppertal (BUW)
2019–heute
Coach und Trainerin (selbstständig, https://coaching-ulrich.de/)
2021 – heute
Referentin für Internationales und Qualitätssicherung an der BUW

Forschung

  • Literaturgeschichte, Rezeptionsgeschichte und Kanonisierungsprozesse
  • Buchmarkt, Buchpolitik und Verlagsgeschichten in Ost- und Westdeutschland
  • Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts (v. a. Avantgarde, Interkulturelle Literatur, Reiseliteratur)
  • Literatur und Anthropologie (Liebes- und Glückskonzepte, Rationalität und Irrationalität, Körper – Bild – Schrift)

  • Interkulturalität und internationale Zusammenarbeit

  • Der Buchmarkt der SBZ und frühen DDR im Medium der Anthologie (1945-1962), gefördert durch die DFG (2005–2009).

Publikationen (Auswahl)

  • „Bericht vom Anfang“. Der Buchmarkt der SBZ und frühen DDR im Medium der Anthologie (1945-1962). In der Reihe Chironeia – Die unwürdigen Künste. Studien zur deutschen Literatur seit der frühen Moderne. Hg. v. Sven Hanuschek. Bielefeld: Aisthesis 2013 (Habilitationsschrift).
  • Lügen, täuschen und verstellen. Hg. von Carmen Ulrich und Carmen Prüfer. München: Iudicium 2019.
  • (Un-)Gleichzeitigkeiten – interdisziplinär, interkulturell, international. Hg. von Carmen Ulrich. München: Iudicium 2018.
  • Dialog und Dialogizität – interdisziplinär, interkulturell, international. Hg. von Carmen Ulrich. München: Iudicium 2017.
  • Sinn und Sinnlichkeit des Reisens. Indien(be)schreibungen von Hubert Fichte, Günter Grass und Josef Winkler. München: Iudicium 2004 (Dissertation).

  • Autofiktion als ironisch gebrochene Identifikation. Emine Sevgi Özdamars Roman Ein von Schatten begrenzter Raum. In: Posen, Verwandlungen und Lücken. Perspektiven auf biografisches Schreiben. Hg. v. Margit Dirscherl, Yvonne Hütter-Almerigi, Şerife Şanlı und Laura Schütz. München: edition text + kritik 2025, S. 73–87.
  • Überschwemmte Paradiese oder „die zufallsbekanntschaft mit einer abenteuergeschichte“. Die Tsunami-Katastrophe in Josef Haslingers Phi Phi Island. Ein Bericht (2007). In: Florian Krobb und Caitriona Leahy (Hg.): Standortbestimmungen zwischen Nähe und Ferne. Studien zur österreichischen Reiseliteratur. Berlin: Frank & Timme 2024, S. 301–319.
  • Ohnmachtsfantasien und Sprach(ver)störungen in Tuğsal Moğuls Theater-Trilogie „Halbstarke Halbgötter“, „Somnia“ und „Die Angehörigen“. In: Katharina Fürholzer und Julia Pröll (Hg.): Fluchtlinien der Sprache(n). Migration, Kulturkontakt und Sprachbewegung im Spiegel der Medical Humanities. Berlin, Boston: de Gruyter 2023, S. 69–85.
  • Kleiner Grenzverkehr mit Hindernissen: Erich Kästner und Anna Seghers 1967. Politik und Moral. Die Entwicklungen des politischen Denkens im Werk Erich Kästners. Hg. von Sven Hanuschek und Gideon Stiening: Erich Kästner Studien. Berlin: de Gruyter 2021, S. 201–221.
  • Anthologien der SBZ und frühen DDR. Zwischen kulturpolitischer Direktive und ästhetischem Experiment. In: Die Argusaugen der Zensur. Begutachtungspraxis im Leseland. In der Reihe: Leipziger Arbeiten zur Verlagsgeschichte Band 3. Hg. v. Siegfried Lokatis und Martin Hochrein. Stuttgart: Hauswedell 2021, S. 579–606.

Lehre

Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Carmen Ulrich in LSF