Philology: Method and/or Historical Object?
Philologie wird meist als eine sich im 19. Jahrhundert etablierende Form der Textkunde und -pflege verstanden, die die modernen Geisteswissenschaften stark geprägt hat und die bis heute praktiziert wird. Daneben gibt es jedoch auch ältere und andere Formen des textuellen, philologischen Arbeitens, die wir aus texthistorischem Interesse erforschen. Wie stehen diese beiden Formen der Philologie zueinander? Und was bedeutet diese Doppelrolle für unsere Forschung?
Diesen Fragen geht die zweite Ringvorlesung des Internationalen Doktorandenkollegs “Philologie. Praktiken vormoderner Kulturen, globale Perspektiven und Zukunftskonzepte“ (IDK Philologie) im Wintersemester 2026/2027 nach. Vortragende aus zehn Disziplinen diskutieren die Rolle der Philologie sowie die oft schwierige Bestimmung dieses Begriffs für ihre Fachbereiche und schaffen Raum für interdisziplinären Austausch.
Die universitätsöffentliche Ringvorlesung findet mittwochs von 18:15-20:00 in Raum A 016 (LMU Hauptgebäude, Geschwister-Scholl-Platz 1) in englischer Sprache statt. Zuhörende sind herzlich willkommen, es ist keine Anmeldung erforderlich. Für Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich bitte an Marco Pouget (idk.philologie at lrz.uni-muenchen.de).