Usage-Based Language Learning

Usage-Based Language Learning via Interactions with LLM-based Avatars in Virtual Immersive Environments

Halle mit Speerträger

Das Projekt „Usage-Based Language Learning via Interactions with LLM-based Avatars in Virtual Immersive Environments“ wird im Rahmen des Forschungskooperationsprogramms zwischen der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und der New York University (NYU) gefördert und läuft vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2026.

Ziel des Projekts ist es, das Potenzial von immersiven virtuellen Lernumgebungen (XR) und LLM-basierten KI-Avataren für das Lehren und Lernen des Deutschen als Fremdsprache zu erforschen. Im Zentrum steht die Entwicklung und Prototypenerprobung KI-gestützter Avatare, die Lernenden personalisierte, interessengeleitete und kontextualisierte mündliche Sprachinteraktionen ermöglichen. Während der 1:1-Interaktion zwischen einem L2-Lernenden und einem KI-Avatar sollen realitätsnahe Dialoge, adaptives Reagieren des Avatars auf Sprachniveau und Lernverlauf sowie ein sicheres Lern- und Übungsumfeld geschaffen werden.

Theoretisch verankert ist das Projekt in gebrauchsbasierten Ansätzen der Zweitspracherwerbsforschung (usage-based approaches), die die Bedeutung von Häufigkeit, Kontext, Salienz und bedeutungsorientierter authentischer Interaktionen für den Spracherwerb betonen. Durch die Verbindung der Grundannahmen dieser Theorien mit generativer KI und XR-Technologien zielt das Projekt darauf ab, die Grundlage für innovative didaktische Lernumgebungen zu entwickeln, die anschließend empirisch erprobt werden.

Projektpartner:innen

LMU

Almut Ketzer-Nöltge, Professorin für Deutsch als Fremdsprache

Anna Sakhno, wissenschaftliche Mitarbeiterin & Doktorandin

NYU

Jan L. Plass, Professor of Educational Communication and Technology

Charles Raffaele, PhD, Research Scientist