Dr. Jan Glück

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Prof. Waltenberger

Institut für Deutsche Philologie

Wissenschaftlicher Koordinator des ZMR

Büroadresse:

Schellingstraße 3

Raum RG 407

80799 München

Sprechstunde:

nach Vereinbarung

Postanschrift:

Schellingstraße 3 RG

80799 München

Porträt von Dr. Jan Glück

Zur Person

2009–2013
Studium der Germanistik und Philosophie an der LMU München und der Goethe-Universität Frankfurt
2013–2016
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt "Politische Anthropologie der Tierepik" der DFG-Forschergruppe 1986 "Natur in politischen Ordnungsentwürfen: Antike – Mittelalter – Frühe Neuzeit"
seit 04/2016
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Waltenberger
07/2020
Promotion an der LMU München
seit 01/2021
Wissenschaftlicher Koordinator des Zentrums für Mittelalter- und Renaissancestudien
seit 10/2022
Studiengangskoordinator MA „Mittelalter- und Renaissancestudien“
seit 08/2023
Mitarbeit in der Redaktion von Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Zeitschrift des Mediävistenverbandes

Forschungsschwerpunkte

  • lateinische und volkssprachliche Tierepik des Mittelalters
  • mediävistische Tierforschung und Human-Animal Studies
  • vormoderne Semantiken von Politik und Recht
  • Prozesserzählungen des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Publikationen (in Auswahl)

  • Zwischen Allegorese und Agency. Zur Narratologie mittelalterlicher Tierfiguren. Hg. von Marion Darilek, Jan Glück u. Hannah Rieger [Manuskript eingereicht].
  • Medieval Animal Studies. Reflexionen, Imaginationen und Praxisformen von Mensch-Tier-Beziehungen im Mittelalter. Hg. von Jan Glück, Markus Krumm u. Kerstin Majewski. Heidelberg 2023 (= Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung 28/2).
  • Animal homificans. Normativität von Natur und Autorisierung des Politischen in der europäischen Tierepik des Mittelalters. Heidelberg 2021 (Germanisch-Romanische Monatsschrift. Beihefte 104).

  • „Rat-Schläge. Rachegelüste und Ansätze institutioneller Kontrolle am Königsgericht Nobles“. In: Beratungsszenarien in Mittelalter und Früher Neuzeit. Literarische Entwürfe von Rat und Beschluss. Hg. von Jan Mohr. Oldenburg 2026 (BmE Themenheft 20), S. 307–341.
  • „Mir wúnschint gelúkt und dórt das ewig wesen. Die produktive Aporie von Glück und Glückseligkeit im Werk Hugos von Montfort“. In: Zeitschrift für deutsche Philologie (ZfdPh) 144 (2025), S. 331–360.
  • „Naturalistic Fallacies? Chancen und Risiken mediävistischer Animal Studies“. In: Natur-Kultur-Interferenzen. Mittelalter | Frühe Neuzeit | Moderne. Hg. von Franziska Wenzel. Unter Mitarbeit von Anna Chalupa-Albrecht. Heidelberg 2025, S. 169–185.

  • [Rez.] „Nigel Harris, The Thirteenth-Century Animal Turn. Medieval and Twenty-First-Century Perspectives. Palgrave Macmillan, Cham/Schweiz 2020. VIII/131 S., € 64,19". In: Arbitrium 41 (2023), S. 279–282.
  • [Rez.] „Michael Schilling, Sprechen und Erzählen in deutscher und lateinischer Tierdichtung vom 11. bis 17. Jahrhundert. Stuttgart, Hirzel 2021. 247 Seiten. 11 s/w-Abb”. In: Das Mittelalter 28/1 (2023), S. 245f.
  • [Blog-Beitrag] „Hypnagoge Vögel“. In: Vigilanzkulturen 03/05/2022,
    https://vigilanz.hypotheses.org/?p=3086.

Lehre

Übersicht: Lehrveranstaltungen von Dr. Jan Glück in LSF